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BeagleFriends - DAS Magazin

In dieser Ausgabe:

Stress bei Hunden

Stress hat im Zusammenhang mit Tieren und insbesondere bei Hunden in neuerer Zeit ein breites öffentliches Interesse gefunden.

 

Beim Menschen ist der Begriff Stress schon in den allgemeinen Sprachgebrauch aufgenommen worden und wird dort häufig als Synonym dafür verwendet, dass Probleme im Alltag oder Beruf nicht mehr bewältigt werden können.

 

Die Verwendung des Begriffes Stress im Sprachgebrauch hat dort fast einen inflationären Charakter bekommen und wird in vielen Lebensbereichen verwendet, so dass es nicht verwundern kann, dass der Begriff Stress auch Einzug in die  Hundehaltung gefunden hat. 

Es gilt mithin zunächst eine Definition für Stress zu finden.

 

Umgangssprachlich bezeichnet Stress eine körperliche oder seelische Belastung, die bei längerer Dauer zur Beeinträchtigung des körperlichen Wohlbefindens oder sogar zu Erkrankungen führen kann.

 

Was aber ist Stress im Sinne der Verhaltensbiologie ?

 

Im wesentlichen werden drei Stresstheorien vertreten, die nachfolgend dargestellt werden.

Stress bei Hunden

Peter Wendelmuth

I. Stresstheorie nach Walter Cannon

 

Walter B. Cannon hat den Begriff Stress 1932 erstmals eingeführt und als einen störenden Einfluss auf das innere Milieu eines Menschen beschrieben

 

Nach dieser Theorie reagiert unser Stammhirn reflexartig auf alles Neue und Überraschende und eröffnet die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten, nämlich:

Die Entscheidung zwischen den Alternativen Flucht oder Kampf wird nach dieser Theorie innerhalb des Bruchteils einer Sekunde getroffen.

 

Stress wird dabei als ein automatisch ablaufender Mechanismus gesehen, der das Leben in einer bedrohlichen Situation sichert, da komplex dauernde Denkprozesse, wie man sich am besten in der Gefahrensituation verhalten solle, im Ernstfall zu einer verspäteten Reaktion führe.