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BeagleFriends - DAS Magazin

In dieser Ausgabe:

Weihnachtsgeschichten

Alle Jahre wieder...

Meinen Mann kenne ich nunmehr seit 25 Jahren, und fast ebenso lang drehen sich unsere Gespräche häufig um Hunde. Das ist bei uns sozusagen Alltagsgesprächsstoff. In der Advents- und Weihnachtszeit bleibt es aber nicht nur bei den Gesprächen über die tagtäglichen Beagleerlebnisse, sondern dann wird auch schon mal tiefer im Schatzkästchen der Erinnerungen gekramt… Schließlich war das die Jahreszeit, in der wir auf den Hund gekommen sind.

 

Nach Weihnachten kommt Silvester, und schon ist fast wieder ein Jahr vorüber. Es ist die  Zeit, um Rückschau zu halten. Durch das Kramen in Fotoarchiven geht es besonders gut:

Der erste Hund wurde dann aber doch kein Beagle, sondern ein Dackel-Terrier-Mix aus dem Tierheim namens Dago. Pünktlich zum 1. Advent begann mit ihm vor nunmehr 22 Jahren unser Leben mit Vierbeinern.

 

Ike wurde unser erster Beagle. Ohne dass wir irgendeine Ahnung von dieser Rasse hatten, zog er am 2. Weihnachtstag 1996 bei uns ein. Er steckte mit seinen 6,5 Monaten mitten in der Flegelphase. Seine vorherigen, voll berufstätigen Besitzer waren mit ihm und zwei Kleinkindern schlichtweg überfordert – ich war es zu Anfang auch… Nach einer halben Stunde mit Ike im Wohnzimmer wusste ich, warum der Weihnachtsbaum der Vorbesitzer nur sehr spärlich dekoriert war und warum deren Baum auf dem Tisch stand… und räumte schnell unsere unter dem Baum stehende Krippe mit echten Oberammergauer Holzfiguren weg.

Einer der Hirten hat seitdem trotzdem eine verkrüppelte Hand. Gleichzeitig wurde auch der Baumschmuck teilweise abgehängt, am nächsten Tag dann komplett entsorgt. Und ausgerechnet in dem Jahr hatten wir einen sooo schön gewachsenen Baum. Es war auch der Abend an dem unsere Gäste und wir erfuhren, dass Beagle sich nicht scheuen Whisky und Rotwein zu kosten und Essbares nicht in Beaglereichweite liegen sollte.

 

Weihnachten 1997 war die Lage schon viel entspannter und das erste Beagleweihnachtsfoto entstand. Eigentlich hatten wir uns vorgestellt, Ike mit dem Weihnachtsgeschenk meiner Schwiegermutter zu fotografieren (bis zu ihrem Tod schenkte sie unseren Hunden immer eine große Fleischwurst vom Schlachter), aber so flott konnte mein Mann gar nicht auf den Auslöser drücken. Mittlerweile dachten wir über einen weiteren Beagle als Spielgefährten für Ike nach und hatten auch schon Kontakt mit der Welpenvermittlung des BCD aufgenommen. Aber  zu diesem Zeitpunkt gab es keine Würfe. Und dann kam es sowieso ganz anders: Im März 1998 zog die noch nicht einmal 4 Monate alte Bonny als nächster Second-hand-Beagle bei uns ein. Ihr Geburtsdatum  ist der 5. Dezember –  auch hier durchaus wieder ein Bezug zur Weihnachtszeit.

Alles fing einmal damit an, dass ich als erstes Weihnachtsgeschenk von meinem - damals noch zukünftigen - Mann einen Plüschhund geschenkt bekam. Auch wenn die weiße Schwanzspitze fehlt: Eine gewisse Ähnlichkeit mit der Rasse Beagle ist vorhanden.

Mit dem Zweitbeagle begann übrigens auch meine Sammelleidenschaft für Beagle-Figuren. Hier ein Foto aus der Anfangszeit – mittlerweile sind es deutlich mehr –  ich zähle gar nicht mehr, wie viele es  genau sind.

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