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Seite 36 |
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BeagleFriends - DAS Magazin |
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In dieser Ausgabe: |

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Viele Hundebesitzer wissen, dass im Winter die Wahrscheinlichkeit eines Tierarztbesuches steigt. Für die meisten ist das ein notwendiges Übel, viele glauben nämlich, dass das unvermeidlich ist. Doch das ist falsch! Wenn man als Hundehalter im Winter einige Dinge beachtet, spart man sich oft den Tierarztbesuch und damit auch einiges an Geld und Sorge.
In den folgenden Absätzen werde ich kurz, die am häufigsten auftretenden Erkrankungen im Winter erklären, wie man sie rechtzeitig erkennt und vor allem wie man sie verhindert.
Wenn die Außentemperatur auf um die 0 Grad sinkt, weiß man, dass der Winter Einzug hält. Wenn es kalt ist blühen viele Hunde auf, sie tollen im Schnee herum und auch ältere Hunde springen durch den tiefen Schnee wie junge Welpen. |

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Karin Schreiner |
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Vorbeugen und Erkennen |
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Wenn Schnee liegt, haben viele Hunde die „Unart“ Schnee zu fressen und aus kalten Gewässern zu trinken.
Man kann noch so sehr schimpfen und üben, in unbeobachteten Momenten schnappt sich der Hund wieder einen Bissen Schnee. Die Folge ist oft unvermeidlich: Halsweh und Husten. |
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Doch warum sind die Hunde so versessen darauf, Schnee zu fressen? Die Erklärung ist einfach: Im Winter und bei kalten Außentemperaturen ist der Wasserverbrauch von Hunden um einiges höher als im Sommer. Die kalte, trockene Luft muss beim Einatmen in der Luftröhre angewärmt und angefeuchtet werden, dadurch wird viel Flüssigkeit verbraucht. Bei längeren Spaziergängen muss der Hund also auf irgendeine Art und Weise Wasser zu sich nehmen, um die Verluste auszugleichen, also frisst er Schnee und trinkt aus kalten Bächen. Wenn man immer eine Flasche warmes Wasser bei sich hat und dem Hund ab und zu daraus zu trinken anbietet, wird er nicht dazu verleitet sich kaltes Wasser zu suchen – Halsentzündungen wird dadurch vorgebeugt.
Und solange die Atemwege immer gut angefeuchtet sind, haben auch Bakterien und Viren geringere Chancen in den Körper einzudringen.
Doch nicht nur das Fressen von kaltem Schnee nach dem Herumtollen stellt ein Problem für viele Hunde dar. Liegt Schnee und sind die Tage zwischendurch wieder etwas wärmer, taut die obere Schneeschicht an und friert nachts wieder. Auf der Schneeschicht liegt nun eine dünne Eisplatte, die bricht, sobald die Hunde darauf steigen. Das gebrochene Eis ist so scharf, dass sich die Hunde die Pfoten aufschneiden und die Krallen abwetzen (vor allem die Daumenkrallen). Das führt oft zu stark blutenden Wunden, die sich erneut öffnen, sobald der Hund wieder in den Schnee steigt.
Vorbeugend kann man schon vor der Wintersaison beginnen die Krallen des Hundes über das Futter zu stärken. Verschiedene Vitamine sind hierfür besonders gut geeignet. Diese Vitamine sind in Eigelb und Bierhefe enthalten, man kann sie vor dem ersten Schnee kurweise ins Futter mischen. Auch Kieselerde enthält Stoffe, die die Krallen festigen. |


