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BeagleFriends - DAS Magazin |
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In dieser Ausgabe: |

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Ist eins der mit 4 F`s umschriebene Verhalten erfolgreich, kann der Hund den Stress kompensieren.
Sind alle Strategien nicht erfolgreich kommt es zu Anpassungsschwierigkeiten und somit zu Stress.
Ist hingegen eine Strategie nicht erfolgreich, wird der Hund eine andere Strategie ausprobieren. Hierbei ist zu beachten, dass Hunde situationsbedingt lernen, mithin in den Situationen, die durch das Zeigen von Beschwichtigungssignalen zu keinem Erfolg geführt haben, Bewertungsprozesse mit einbeziehen. Hunde können dann zukünftig in der gleichen Situation ein anderes Verhalten zeigen. Dies kann dazu führen, dass der Hund, der eine Beschwichtigungsgeste erfolglos gezeigt hat, zukünftig Angriffsverhalten zeigt.
Da ein gewisses Maß an Stress sinnvoll ist und vom Hund kompensiert werden kann, ohne dass schädliche Folgen eintreten, ist: |
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Ein allgemeingültiges Konzept oder eine Methode zur erfolgreichen Stressvorbeugung oder/und Stressvermeidung kann es meiner Meinung nach nicht geben, so dass immer auf den jeweiligen Einzelfall (jeweilige Situation, Persönlichkeit des Hundes, Vorerfahrung, genetische Disposition) abzustellen ist.
Einige grundlegende Möglichkeiten zur Stressreduzierung sollen jedoch an dieser Stelle aufgezeichnet werden.
Die ersten Wochen und Monate im Leben des Hundes (sog. sensible Phase) können als Möglichkeit zur Stressvorbeugung genutzt werden.
Besonders in diesem Lebensabschnitt ist darauf zu achten, dass der Welpe ausreichend an die verschiedenen Umweltreize herangeführt und gewöhnt wird. Wachsen Welpen in einer reizarmen oder sogar völlig isolierten Umgebung auf, so können vielfältige Entwicklungsstörungen auftreten. Den Welpen fehlt es oftmals an Lernerfahrungen und somit auch an Copingstrategien zur Bewältigung von Stress.
Eine gesunde Welpenentwicklung ist somit ein wesentlicher Aspekt zur Stressprävention.
Ein weiterer wichtiger Aspekt zur Stressvermeidung sind die Haltungsbedingungen des Hundes.
Hunde sind äußerst soziale Wesen, die in einer vom Menschen geschaffenen ökologischen Nische leben. Die natürliche Umgebung des Haushundes ist somit die Umwelt, in der der Mensch lebt. Allein die Domestikation, Evolution oder Zucht von Hunden kann nicht dazu führen, dass Hunde stressresistent sind. Somit ist jeder Hundehalter gefordert, möglichst optimale Haltungsbedingungen für ein stressfreies oder stressreduziertes Leben zu schaffen.
Optimale Haltungsbedingungen werden nicht allein dadurch erreicht, dass die grundlegenden Bedürfnisse des Hunden (Futter, Wasser, Gesundheitsfürsorge, Ausscheidungen zu ermöglichen) befriedigt werden.
Vielmehr hat jeder verantwortungsvolle Hundehalter darauf zu achten, dass die Bedürfnisse nach Sozialkontakten, ausreichende Beschäftigung und Bewegung, Sicherheit und Liebe ebenfalls befriedigt werden. |