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Seite 10 |
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BeagleFriends - DAS Magazin |
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In dieser Ausgabe: |

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Eine ähnliche Übung folgt nach erfolgreichem Training, nur dass unser Hund dann im Sitz bleiben sollte, d.h. „steady“ sein… Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es viel Geduld und eine große Anzahl an Übungseinheiten braucht, bis das wirklich gefestigt ist. Ist dies der Fall, kann man mit dem Markieren durch einen Helfer auch schon beginnen. Da für manche Hunde ein großer Unterschied darin besteht, von wem der Dummy geworfen wird, vereinfachen wir die Suche erst einmal wieder und üben auf einem überschaubaren Gelände, in dem unser Vierbeiner das geworfene Apportel auch noch sehen kann. Ganz wichtig erscheint mir dabei, dass die Aufmerksamkeit unseres Hundes dabei auf dem Dummy liegt und nicht bei uns Hundehaltern verweilt. Deswegen sollte auch dies durch ein Signal wie „watch“ oder „schau nach vorn“ geübt werden.
Eine weitere Herausforderung für das Mensch–Hund-Team ist es dann, den eigenen Hund absitzen zu lassen, während ein anderer Vierbeiner arbeitet… diese Übung schult besonders die Impulskontrolle unseres Schnüffs. Und nun sind den weiteren Übungen keine Grenzen mehr gesetzt. Wir können unter Ablenkung wieder die Entfernung des geworfenen Dummys aufbauen, auch evtl. die Entfernung der Helferperson, wir können ein eher unüberschaubares Gelände suchen oder aber anstelle der künstlichen Sichthilfe eine natürliche, wie einen Erdhügel o.ä. einbauen, um dann noch einen Schritt weiter zu gehen: |
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Nun soll es nämlich darum gehen, dass sich unser vierbeiniger Freund die Fallstelle des Dummys auch über eine gewisse Zeit hin merkt! Dazu reicht es aus, mit unserem Hund nach dem Wurf, den er natürlich genau beobachten soll, erst ein paar Übungen zur Unterordnung zu machen, bevor wir mit ihm an den Ausgangspunkt zurück kehren und ihn zu seinem Objekt losschicken.
Eine weitere Abwandlung und neue Herausforderung ist dann das Werfen von zwei Gegenständen. Dabei werden von uns oder unserer Helferperson zwei Gegenstände geworfen, die aus Sicht unseres Hundes mindestens 90° auseinander liegen. Wichtig ist dabei, dass wir unseren Vierbeiner so neben uns ausrichten, dass er genau auf die Fallstelle der geworfenen Objekte sieht, um dann mit dem eingeübten Kommando losgeschickt zu werden und im zweiten Anlauf dann zu dem zuletzt geworfenen Apportel. Unser Schnüff soll natürlich, wie bei allen Markierungsübungen, nicht mit der Nase suchen, sondern zielgerichtet auf seinen Dummy zulaufen.
Dass dies bei Entfernungen über 30 Metern sehr schwierig ist und einige Übung erfordert, haben wir im Training erlebt, denn Peach hat irgendwann doch ihre Nase einsetzen müssen. |
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Dummy versteckt im hohen Gras... |
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… wird von Peach gefunden. |
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Das Einweisen |
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Auch diese Aufgabe stammt ursprünglich aus dem Jagdbereich, denn der Jäger möchte seinen Hund ganz gezielt an die Stelle schicken, an dem z.B. eine geschossene Ente gefallen ist. Der Vierbeiner sollte sich dabei aber auch noch in eine andere Richtung korrigieren lassen. Wie aber können wir das unseren vierbeinigen Freunden beibringen? Erlernen kann man hierfür:
· Hand bzw. Körpersignale · Wortsignale · Pfeifsignale
Alle drei Arten haben bestimmte Vor- und auch Nachteile: Hand und Körpersignale lernt unser Hund im Grunde am schnellsten, da er leicht unsere Körpersprache lesen kann. Schwierig wird dies nur auf größere Distanz. Das gilt auch für Wortsignale, bei denen unser Schnüff zudem auch noch größere Probleme hat, sie zu erlernen. |