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Seite 26 |
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BeagleFriends - DAS Magazin |
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In dieser Ausgabe: |

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Ist der Hund dennoch einmal gestresst, so gibt es viele Möglichkeiten den Stress zu reduzieren.
Die wohl wichtigste Möglichkeit Stress zu mindern ist, den Hund ausreichende Lernerfahrung sammeln zu lassen, um z.B. durch ausreichende Sozialkontakte den Umgang mit anderen Hunden lernen zu können.
Hundehalter selbst können ihren Hund Coping-Strategien lehren, so z.B. durch ein Entspannungssignal.
Auch ein Verhalten, welches an sich nicht mit Stress in Verbindung gebracht werden kann, sollte durch den Hundehalter gezielt eingesetzt werden. So tritt insbesondere Komfortverhalten (Aktivitäten der Körperpflege) nur dann auf, wenn der Hund nicht gestresst ist. Dies sollte sich der Hundehalter zu Nutze machen, indem er auf ausreichende Ruhephasen achtet, in denen der Hund seinem Komfortverhalten nachgehen kann.
Ein Spiel von Hunden untereinander oder ein ausgelassenes gemeinsames Spiel des Halters mit seinem Hund lässt sich ebenfalls nicht mit Stress in Verbindung bringen. Aber auch hier gibt es natürlich Ausnahmen. So können z.B. Jagd-, Renn- oder Ballspiele zu einer zu hohen emotionalen Belastung des Hundes führen, so dass ein Spiel im jeweiligen Einzelfall zu Stress werden kann.
Die Erziehung des Hundes sollte vom Hundehalter nicht im Sinne des Wortes „Ziehen“ aufgefasst werden. Harte Ausbildungsmethoden sind zu vermeiden, da diese den Hund stressen können.
Hilfreich zur Bewältigung von Stressproblemen ist eine gute Erziehung des Hundes, die in einem entspannten Umfeld und ohne Zwang oder Gewalt oder Strafe erfolgen sollte. Insbesondere allgemeine Platz- und Bleib-Übungen lehren den Hund, dass ruhiges, abwartendes Verhalten erwünschte Verhaltensweisen sind, die ihn zum Erfolg führen. Allgemeine Übungen zur Erhöhung der Frustationsgrenze helfen Stress zu vermeiden, denn Frustration führt häufig zu Stress.
Hierzu könnte z.B. folgende Übung verwendet werden:
Man steckt sich 5 Leckerchen (eine andere Anzahl geht selbstverständlich auch) in seine Hosentasche und setzt sich auf einen Stuhl. Der Hund sollte in unmittelbarer Nähe vor dem Halter sitzen. Jetzt wird ein Signalwort zum Beginn der Übung gegeben. Nach und nach greift man für den Hund gut sichtbar in die Hosentasche, legt Leckerchen für Leckerchen auf die andere geöffnete Hand oder ein Bein. Sobald sich alle Leckerchen in der Hand/auf dem Bein befinden, wird ein Signalwort gegeben und das erste Leckerchen fällt direkt neben dem Hund zu Boden. Erst wenn der Hund nach dem Fressen des Leckerchens wieder Blickkontakt aufnimmt, wird noch einmal das gleiche Signalwort verwendet und das zweite Leckerchen fällt auf den Boden. Dies wird solange wiederholt, bis alle Leckerchen aufgebraucht sind.
Sollte der Hund während der Übungseinheit aufstehen, weggehen, versuchen an die Leckerchen zu kommen, wird ein Signalwort für das unerwünschte Verhalten gegeben (z.B. Schade) und die Leckerchen verschwinden in der Hosentasche. Gegebenenfalls beginnt man die Übung wieder von vorn oder setzt sie zu einem späteren Zeitpunkt fort. |
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Copyright Fotos: Ute Fröhls (Foto Rex), Beatrix Hertling (Foto Maja), Bettina Richter (Foto Ronja), Elke Vorländer (Foto Feli), Gabriele Wasmer (Foto Gero) |