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BeagleFriends - DAS Magazin

In dieser Ausgabe:

Winterkrankheiten

Außerdem sollte man schon im Sommer darauf achten, dass die Krallen (vor allem die Daumenkrallen) nicht zu lang werden. Wenn man viel auf weichem Boden spazieren geht, laufen sich die Krallen des Hundes schlecht ab – sie werden länger. Und je länger die Krallen im Winter,       desto eher steigt die Gefahr, dass die Hunde sie sich aufreiben.

 

Wenn es dann soweit ist und der erste Schnee die Landschaft verschönert, sollte man darauf achten, dass man den Hund nicht zu viel auf gefrorenem Schnee spielen lässt. Ist es doch passiert und der Hund hat sich eine Pfote aufgeschnitten oder Krallen aufgerieben, dann kann man mithilfe von Hundeschuhen verhindern, dass sich die Wunden wieder öffnen. Es gibt verschiedene Arten von Schuhen, manche übersteigen sogar die Preise von  hochwertigen Menschenschuhen. Am günstigsten (und genauso gut geeignet) sind Laufschuhe für Schlittenhunde. Die Hunde akzeptieren diese sehr gut und da sie extrem billig sind, ist es nicht so schlimm, wenn mal einer im tiefen Schnee verloren geht. Diese Schuhe sind übrigens auch für jede Hundeapotheke super geeignet!

 

Die Pfoten mit verschiedenen Cremes vorbeugend einzureiben macht sie übrigens oft weich und daher anfälliger für Schnittverletzungen.

 

Das dritte Hauptproblem, weswegen der Tierarzt im Winter öfter aufgesucht werden muss, betrifft hauptsächlich Hündinnen-Besitzer.  Wenn es draußen kalt ist, haben vor allem Hunde zu leiden, die wenig Unterwolle besitzen. Einige Beagles neigen generell dazu, wenig  bis keine Unterwolle auszubilden und mit ihren kurzen Haaren, besonders am Bauch sind sie besonders anfällig für Blasenentzündungen.

 

Wenn die Blase längere Zeit Kälte ausgesetzt ist, wird vereinfacht gesagt, ihre Abwehrkraft herabgesetzt. Da bei Hündinnen anders als beim Rüden, der Weg von der Außenwelt bis hin zur Blase anatomisch sehr kurz ist, können Bakterien leichter eindringen. Normalerweise stellt das kein Problem dar, der Körper wird damit fertig. Im Winter ist das Immunsystem der Hunde aber oft schon ein bisschen gestresst und Bakterien haben dann leichtes Spiel.

Mit einem Streifen-Test erkennt man frühzeitig Blasenentzündungen

Verletzungen der Krallen sind besonders blutig, meist aber nicht sehr schmerzhaft.

Diese Kralle wird bei jeder Belastung erneut zu bluten beginnen.

Als Hundebesitzer erkennt man eine Blasenentzündung daran, dass der Hund häufig kleine Mengen Harn absetzt. Oft ist die Farbe des Harns verändert (im Schnee besonders gut erkennbar). Normalerweise sollte die Farbe hell- bis dunkelgelb sein. Wenn man den Verdacht hat, dass etwas nicht stimmt, kann man sich in der Apotheke Harnstreifen besorgen. Damit kann man auch zuhause ganz schnell erkennen, ob man zum Tierarzt sollte oder nicht.

 

Vorbeugend achtet man darauf, dass der Hund der Kälte nicht zulange ausgesetzt ist. Solange er sich bewegt und herumläuft, besteht keine Gefahr, aber sobald er steht und dann womöglich noch nass vom Schnee ist, könnte es gefährlich werden. Unterordnungsübungen sollte man am besten nur auf einer Thermodecke durchführen, wenn man nicht in einen warmen Raum ausweichen kann.