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BeagleFriends - DAS Magazin |
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In dieser Ausgabe: |

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Da ich schon 30 Jahre auf einer Intensivstation arbeite, wollte ich mir ein neues Arbeitsfeld im Bereich der Palliativmedizin schaffen, ohne zu wissen, dass eine liebe Tante meine erste Patientin sein sollte. Zeitgleich hatte ich im Mai letzten Jahres einen Unfall im Haushalt, der mein ganzes Leben verändern sollte. Während ich meine Tante Tag und Nacht auf ihren letzten Weg begleitete, habe ich das Wohl des Hundes auf meine Familie abgewälzt und war danach eigentlich sehr damit beschäftigt, wieder in mein altes Leben zu kommen.
Erst 12 Wochen nach dem Sturz über die Katze wurden die Unfallfolgen bei mir erkannt, leider viel zu spät. Trotz Operation sind die Folgeschäden nicht unerheblich.
Amy hatte auf ihrer rechten Schulter eine kleine Erhebung. Zuerst dachte ich an einen Mückenstich, später an eine nicht sauber gezogene Zecke. Da dieser Knubbel jedoch größer wurde, sind wir mit ihr zum Tierarzt gegangen. Innerhalb kurzer Zeit kamen neue Hautveränderungen dazu und noch bevor wir die Histologie des ersten Tumors hatten, wusste ich, dass uns nicht mehr so viel Zeit blieb.
Das Leben eines Hundes ist kurz, das weiß man von Anfang an. Die Zeit aber, die Amy noch hatte, war für uns alle viel zu kurz. Zwei Wochen nachdem wir den Befund hatten, haben wir sie hier bei uns im Kreise ihres menschlichen Rudels einschläfern lassen. Sie hat mir mit ihren wunderschönen Augen, die immer in meine Seele schauten, mitgeteilt, dass sie nicht mehr kann.
Eine Stunde später ist sie über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir haben sie auf ihrer geliebten Kuhwiese unter einem Magnolienbaum beerdigt. Von unserem Wohnzimmer aus können wir die Stelle immer sehen. |
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Einfach nur Amy |
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Wir haben viel mit ihr gemacht. Seminare, Hundeschule, Agility, aber wirklich gefallen hat ihr nur die Fährtenarbeit. Durch ihren frühen Tod haben wir dies aber nicht weiter ausbauen können.
Alles in allem war Amy schon eine Herausforderung für mich, aber ich denke, gerade deshalb hatte ich eine so enge Bindung zu ihr.
Das Jahr 2010 sollte mein ganzes Leben durcheinander bringen. |
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Amys letzte Ruhestelle |
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Jetzt sind es schon 11 Monate, dass Amy nicht mehr bei uns ist. Ihr Verlust ist für mich immer noch aktuell. Kein Tag, an dem ich nicht an sie denke.
In den ersten Tagen nach Amys Tod veränderte sich mein Alltag und das Leben von Grund auf. Da ich durch den Unfall meinen Fuß nicht belasten durfte, war ich jetzt bis zum Nachmittag alleine zu Hause. Vieles was früher wichtig war, verlor an Bedeutung. Ich hatte keine Lust mehr auf Kontakte nach außen (Telefon). Alle guten Gewohnheiten von früher konnte oder wollte ich nicht mehr fortsetzen. Soziale Kontakte, die mir viel bedeuteten, habe ich nicht mehr gepflegt. |
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Durch den Tod von Amy und den Verlust meiner Beweglichkeit (diese zwei Sachen sind miteinander verknüpft), habe ich das Gleichgewicht zwischen Arbeit, Freizeitaktivität und Erholung total verloren. Ich saß nur noch zu Hause, machte den Haushalt und trauerte um Amy. Meine Gedanken waren immer die gleichen: „Habe ich zu lange mit dem Einschläfern gewartet? Hätte ich die Schwere der Erkrankung eher feststellen können?“ |