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BeagleFriends - DAS Magazin |
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In dieser Ausgabe: |


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Den ersten Kontakt mit dem Tellington Touch hatten wir dann bei den Fernsehaufnahmen und ich war total erstaunt, wie ruhig Lena da auf einem Tisch lag und je länger sie die Touches bekam um so entspannter wurde sie. Ich war begeistert und meldete mich zum nächsten Seminar an. Hier lernte ich die Methode dann richtig kennen und übte die Touches gleich an Lena. Die Seminarleiterin ging auf jeden Teilnehmer und seine Probleme ein und so erfuhr ich, welche Touches für Lena ganz besonders wichtig waren und ich übte mich im Anlegen eines Körperbandes. Für uns waren das Körperband, der Maul-Touch, der Ohren-Touch und der Ruten-Touch von besonderer Bedeutung. Waren die Berührungen, besonders am Maul, zu Beginn für Lena noch unangenehm, so zeigte sich schon bald, dass sie sich immer mehr dabei entspannen konnte. Das Körperband legte ich ihr nun täglich, zuerst nur wenige Minuten an. Als sie sich daran gewöhnt hatte und keine Angst mehr zeigte, trug sie das Band immer so lange bis sie sich ganz entspannt hinlegte. Zeigte Lena wegen eines Knalls oder Gewitter Angst und wollte sich verkriechen, legte ich ihr das Band auch an.
Lenas Verhalten änderte sich, ganz langsam merkte man es ihr im Alltag an. Sie wurde insgesamt ruhiger und selbstsicherer und ihre Ängste besserten sich. Sie zuckte nicht mehr bei jedem lauteren Geräusch zusammen und ihre Abwehr vor neuen Dingen legte sich. Hatte sie zum Beispiel früher Angst, wenn beim Morgenspaziergang, im Dunklen etwas auf der Wiese stand und sie wollte flüchten, so ging sie nun langsam mit mir gemeinsam auf das Ding zu und beschnüffelte es. Beim lauten Knall wollte sie zwar immer noch nach Hause, aber sie hing nicht mehr nur in der Leine, sondern war ansprechbar. Im Laufe der Zeit hatte Lena immer weniger Ängste und sie wurde ein neugieriger und aufgeschlossener junger Hund. Einzig ihre Angst bei einem lauten Knall oder bei Gewitter konnten wir nicht ganz lösen, aber heute ist es so, dass Lena beim Spaziergang dann Schutz bei uns sucht und nicht mehr nur flüchten will.
Die TTouches sind mir heute so in Fleisch und Blut übergegangen dass sie ganz automatisch kommen. Egal, ob Lena beim Tierarzt ängstlich unter dem Stuhl sitzt, Daisy total überdreht ist, weil lieber Besuch da ist, Anja Schmerzen wegen ihrer Arthrose hat oder ob ich die Hunde einfach „nur“ streichele, immer bekommen sie automatisch ein paar TTouches und sie genießen es. Die Bodenarbeit habe ich in dem Seminar nur ganz kurz kennen gelernt, war aber überrascht, wie sanft und feinfühlig der Hund geführt wird und wie groß die Auswirkung der feinen Signale auf den Hund ist. Leider hatte in unserer Gegend keine Hundeschule die Führ- und Bodenarbeit nach Tellington in ihrem Programm, so dass ich diese nicht weiter verfolgen konnte. |