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BeagleFriends - DAS Magazin |
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In dieser Ausgabe: |

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Bevor ich mit dem für mich sehr aufwühlendem Thema beginne, möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin 52 Jahre, seit 25 Jahren verheiratet, Mutter von zwei fast erwachsenen Kindern und mehr wie mein halbes Leben zuerst als Krankenschwester, dann als Fachschwester für Anästhesie und Intensivmedizin tätig. Neben Familie und Beruf war mir das Laufen als Ausgleich sehr wichtig. Mein größtes Ziel, einen Marathon unter 4 Stunden vor meinem 50. Lebensjahr zu laufen, ist leider im Jahr 2010 nicht in Erfüllung gegangen.
Amy
Amy war ein absoluter Wunschhund. Seit meiner Ausbildung zur Krankenschwester wünschte ich mir einen Hund als Begleiter. Die Rassefrage war schnell geklärt, denn für mich gab es sowieso nur den Beagle. Es sollte ein Beagle aus dem Labor sein, aber wie das Leben so spielt, kam alles ganz anders. Viele Jahre vergingen, ich hatte Mann und Kinder, aber noch immer keinen Beagle. Die Kinder wurden größer, meine Tochter wünschte sich zum Geburtstag einen Hund und da war er wieder, der Wunsch nach einem Vierbeiner.
Irgendwann habe ich einmal zu meinem Mann gesagt: „Wenn du mal tot bist, bekomme ich einen Beagle und ein Wohnmobil.“
Ob er jetzt Angst um sein Leben oder um mein Wohl hatte, weiß ich nicht, aber er war der Anschaffung eines Hundes nicht mehr ganz so abgeneigt. Passend dazu hatte ein Freund aus dem Lauftreff einen Wurf Beagle. Weil ich nie so spontan bin und mir immer einen Kopf um alles mache, war am Ende nur noch die kleine Amy da.
Bei unseren Besuchen merkte ich jedoch, dass Amy sehr gut zu uns passte und sie auch den Kontakt zu uns suchte. Die Chemie schien also zu stimmen. So kamen wir zu Amy. |
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Leni Schlüter |

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Amy |
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Sie war ein kleines Etwas, aber für uns war sie die Größte.
Im Oktober 2004 kam sie zu uns. Aus ihrer Welpenzeit habe ich besonders die Stunden um Mitternacht, bei minus 12 Grad im Schlafanzug auf der Kuhwiese hinter dem Haus, in Erinnerung.
Schnell merkten wir, dass Amy etwas anders war als andere. |
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Bewegen war so gar nicht ihr Ding. Eigentlich wollte ich sie zum Joggen mitnehmen, aber nachdem sie mehrmals ihren “Ich-muss-jetzt-schnüffeln-Anker“ ausgeworfen hatte, habe ich es bei einer 10 km-Laufrunde wöchentlich belassen.
Konnte Amy jedoch ihre Nase einsetzen, machte ihr Laufen riesigen Spaß und plötzlich war sie schneller als jeder Marathon-Gewinner.
In der Hundeschule, besonders in Prüfungen, war sie natürlich immer absolut verlässlich… ein Schmetterling oder eine Gruppe Pferde waren immer interessanter als das blöde Sitz, Platz oder Bleib. |