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BeagleFriends - DAS Magazin |
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In dieser Ausgabe: |

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Sind bestimmte Rassen bevorzugt?
Jein. Wenn man hierzu 10 Leute befragt, bekommt man sicherlich 11 verschiedene Meinungen. Auch hier kommt es wieder auf den Bereich an, in dem ich mit meinem Hund arbeiten möchte. Will ich z. B. meinen Hund als Flächensuchhund ausbilden, werde ich es mit einem hochjagdlich-passionierten Hund sicherlich etwas schwerer haben als mit einem Hund mit weniger Jagdtrieb, aber trotzdem hoher Arbeitsmotivation.
Einem Jagdhund, insbesondere einem, der üblicherweise für die Schweißarbeit genutzt wird, das Verfolgen einer Menschenspur beizubringen, ist sicherlich einfacher als bei einem Hund, der für die Bewachung von Gebäuden oder Grundstücken gezüchtet wurde. Bei der Trümmersuche kommt wiederum als Besonderheit hinzu, dass der Hund sehr geländegängig sein muss. Hierfür würden sich also besonders große und schwere Rassen eher nicht eignen.
Bei allen Überlegungen darf man nicht vergessen, dass man mit dem Hund überwiegend privat lebt und der Rettungseinsatz eben doch nur ein kleiner Bestandteil des gemeinsamen Lebens ist. Kann ich mir vorstellen, mit einem großen, sabbernden Bloodhound zu leben, weil er sich so prima fürs Mantrailen eignet? Komme ich mit der Rasse im Alltag zurecht? |
Anforderungen an den HundDie Anforderungen an den Hund hängen ein wenig von der Art der Rettungshundearbeit ab, die ich mit ihm machen möchte. Doch ein paar Dinge gelten für alle Sparten: Der Hund sollte natürlich gern und auch ausdauernd suchen, eine feine Nase haben, er muss umweltsicher und gehorsam sowie körperlich gesund sein. Eine gewisse Selbständigkeit in der Arbeit ist ebenfalls in allen Bereichen von Nutzen. Außer beim Mantrailing und bei der Wassersuche, muss sich der Hund relativ weit vom Hundeführer lösen und teilweise Schwierigkeiten ohne dessen Hilfe meistern. Aber auch im Bereich des Mantrailing ist ein wenig Selbständigkeit gut. Der Hund muss sich unter Umständen gegen seinen Hundeführer durchsetzen, wenn er eine Spur hat. Grundsätzlich muss jeder Rettungshund einen Eignungstest ablegen, in dem die Umweltsicherheit und allgemeine Wesensfestigkeit überprüft wird. |
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Eine der Übungen beim Eignungstest beinhaltet das Tragen des Hundes durch eine fremde Person. Hierzu muss der Hund einen Maulkorb tragen. |