|
Seite 11 |
|
BeagleFriends - DAS Magazin |
|
In dieser Ausgabe: |

|
Pfeifsignale haben dagegen den größten Vorteil, da sie auch aus der Distanz für unseren Vierbeiner vernehmbar sind… allerdings bedeutet das auch ein gewisses Training für den Hundeführer. Da ich mit Peach das Dummytraining nur als Hobby betreibe, habe ich mich auf die beiden erstgenannten Signale beschränkt.
Als ersten Übungsschritt haben wir also das „Vorausschicken“ geübt. Dabei geht es darum, den Hund und den eigenen Körper so zu positionieren, dass der zu suchende Gegenstand in eben genau dieser Richtung liegt. Nun können wir unseren Vierbeiner mit einem ganz bestimmten, gesprochenen Signal - in unserem Fall „Voraus“ oder „Apport“ losschicken. Da dies vielleicht noch nicht aussagekräftig genug ist, haben wir uns angewöhnt, auch noch mit einem Körpersignal zu arbeiten und geben so mit unserer Körper- und Armhaltung die exakte Richtung vor. Das bedeutet, dass sich unser Hund an unserer linken Seite im „Sitz“ befindet und wir uns in Richtung des zu suchenden Dummys beugen und unser linker Arm entlang des Hundekopfes exakt zu diesem Dummy zeigt. |
|
————————————————————————————————————————————————–—-—
Copyright Fotos: Christine Frei |
|
Vorausschicken |
|
Selbstverständlich wird dieser erste Schritt wieder in ganz kurzen Entfernungen geübt, die dann nach und nach ausgebaut werden. Ein weiteres Hilfsmittel ist eine Pylone, die als Sichthilfe genutzt werden kann. Später kann auch eine natürliche Sichthilfe eingesetzt werden, wie z.B. ein kleiner Sandhügel oder ein Busch…
Auch scheint es ratsam, diese Übung auf ganz unterschiedlichen Untergründen zu trainieren, denn es ist für unseren Vierbeiner ein großer Unterschied, ob er in hohem Gras oder aber auf einem gepflügten Acker das Apportel holt. |
|
Wenn unser Hund das Einweisen „Voraus“ gut beherrscht, können wir eine weitere Schwierigkeit einbauen, nämlich das „Stoppsignal“. Dieses sollte anfangs unabhängig vom Dummytraining und durch einen Pfiff eingeübt werden. Ziel ist dabei, dass sich unser Schnüff auf besagtes Signal sofort setzt. Peach kannte natürlich das Sichtzeichen zum Sitz-Machen, eben den erhobenen Zeigefinger. Um diesen auch in größerem Abstand deutlich zu machen, habe ich meinen Arm immer weiter nach oben ausgestreckt und sie durch einen Ruf auf mich aufmerksam gemacht, damit sie mich und meine Armhaltung auch sehen kann. Natürlich ist es einfacher, auf größerer Entfernung mit einem Pfiff zu agieren, doch an diesem Punkt sind wir noch nicht und wir üben bisher ja auch nur Entfernungen von ca. 10 Metern!
Das „Stoppen“ während des „Einweisens“ hat zum Ziel, dass sich unser Hund noch einmal an uns orientiert und sich dann in eine andere Richtung schicken lässt, also entweder nach rechts oder aber nach links…
Dies lernt er wieder durch unsere Körperhaltung - und zu Anfang mit Hilfe von zwei weit auseinander stehenden Pylonen. |
|
Einweisen nach links |
|
Das war es erst einmal von uns und wir wünschen allen ganz viel Spaß beim Üben
Christine Frei & Peach von Hellerbeck |