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BeagleFriends - DAS Magazin

In dieser Ausgabe:

Epilepsie

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Autor: Tanja Koch

 

Copyright Fotos: Tanja Koch

Homöopathie

 

Homöopathie ist eine Reiztherapie. Reiztherapien sind Therapien der Naturheilverfahren, bei denen der Körper angeregt wird, wieder ins Gleichgewicht zu gelangen. Eine Anregung zur Selbstheilung also. Dazu zählen u. a. auch die Akupunktur und das Schröpfen. Die Homöopathie verfährt nach dem Ähnlichkeitsprinzip. Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt. Das lässt sich am einfachen Beispiel der Nesselsucht in Begleitung von Juckreiz erklären: Ein Mittel der Wahl wäre z.B. Brennnessel. Für eine erfolgreiche, homöopathische Behandlung müssen Mittelbild und Krankheitsbild übereinstimmen.

 

Potenzen

 

Die Potenzen geben den Grad der Verdünnung eines Mittels an. Gängige Potenzen zur Selbstbehandlung von Akutproblemen sind D3, D6, D12. Diese rufen kaum Erstverschlimmerungen hervor. Hochpotenzen wie C-Potenzen oder gar LM- bzw. Q-Potenzen werden zur Behandlung von chronischen Erkrankungen verwendet und gehören ausschließlich in die Hand von erfahrenen Homöopathen. Beim Einsatz von Hochpotenzen bedarf es einer exakten Übereinstimmung von Krankheitsbild und Mittelbild.

 

Klassische und Klinische Homöopathie

 

Die klassische Homöopathie befasst sich mit dem Wesen des Patienten im Ganzen. Die Gesamtverfassung des Organismus, Charakters und erbliche Vorbelastungen werden mit berücksichtigt. Eine umfassende Anamnese des Patienten ist unabdingbar. Klassisch arbeitende Homöopathen verordnen in der Regel nur ein Mittel, welches individuell auf das Gesamtbild des Patienten passt (Konstitutionsmittel). Häufig dann auch in Hochpotenzen. Das setzt eine hohe Beobachtungsgabe und vor allem Vertrauen in den Homöopathen voraus. Gleichermaßen erwartet der Homöopath Disziplin bei der Mittelgabe und Zubereitung.

 

Bei der klinischen Homöopathie steht die schulmedizinisch festgestellte Diagnose im Vordergrund. Die ganzheitliche Betrachtung des Patienten rückt in den Hintergrund. Häufig wird hier mit Niedrigpotenzen und mit Mitteln behandelt, bei der mehrere Arzneien für eine Symptomatik zusammen gemischt sind (Komplexmittel). Beispielweise hat ein Patient eine Erkältung, so wird ein Mittel verabreicht, das entzündungshemmend, schleimlösend oder gegen Fieber wirkt.

 

Erstverschlimmerung

 

Bei der Erstverschlimmerung werden die Beschwerden kurz nach der Einnahme des Mittels zunächst schlimmer, bevor sie dann langsam besser werden. Sie ist ein gutes Zeichen, sofern sie nur wenige Stunden anhält und keine bedrohliche Form annimmt. Es zeigt, dass der Körper auf das Mittel anspricht.

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