Seite  15

BeagleFriends - DAS Magazin

In dieser Ausgabe:

TierkommunikationTierkommunikation

Ich solle noch ein wenig weiter suchen, rufen und pfeifen, denn Karla würde mich auch suchen. Ich suchte also weiter, rief und pfiff nach Karla. Um 22 Uhr musste ich meine Suche abbrechen und nach Hause fahren, da mein Benzin fast alle war, genau wie mein Handyakku. Zu Hause habe ich nochmals die Tierkommunikatorin angerufen, die von ihrer Verabredung bereits zurück war. Sie versuchte nochmals Kontakt zu Karla aufzunehmen, bekam aber keine Antwort von ihr. Ich solle mir keine Sorgen machen, Karla sei sehr ruhig und sie vermutete, dass sie schlief. Wir haben noch eine ganze Zeit telefoniert, sie hat mich beruhigt, mir gesagt, wie ich Karla mental jetzt helfen könnte, wie ich sie auf den richtigen Weg bringen könnte, damit wir uns finden. Ich sollte mir immer wieder ausmalen, wie schön unser Wiedersehen sein würde, was Karla alles von mir zu fressen bekommen würde. Tolle Dinge, die sie sonst nie bekommen würde oder Dinge, die sie besonders gerne mag. Diese Gedanken beherrschten mich die ganze Nacht über. Ich stellte mir Karla´s Fressnapf gefüllt mit Fleischwurst und Frischkäse vor. Ich ging in Gedanken unseren Spazierweg ab und stellte mir vor, wie ich am Parkplatz ankam und dort Karla in meine Arme schloss. Ganz früh, es war noch dunkel, fuhr ich wieder nach Bönningstedt und suchte die Gegend ab. Die Tierkommunikatorin nahm, als es hell wurde, wieder Kontakt zu Karla auf. Als ich sie anrief, konnte sie mir berichten, dass Karla nicht mehr so schnell laufen würde, kein Interesse mehr an Rehen hätte. Sie wäre mutlos und fühle sich alleine, ihr sei kalt.

 

Plötzlich fragte mich die TK, ob ich blonde, kurze Haare hätte. Karla würde ihr immer ein Bild von einer blonden, kurzhaarigen Frau übermitteln, zu der sie unbedingt wollte. Ja, ich habe blonde, kurze Haare. Während wir telefonierten, fragte sie Karla, ob sie mich rufen und pfeifen gehört hätte und wie die Gegend um sie herum aussehen würde. Nein, sie hatte mich nicht gehört, denn sonst wäre sie gekommen. Sie sei in einer Gegend mit 3 Wäldern, Feldern, dicht bei der Autobahn und da sei ein Haus wie ein Hof. Ich ließ Karla ausrichten, dass ich sie suchen und finden würde, dass ich möchte, dass sie aus dem Wald herauskommt an die Wege, damit ich sie sehen kann. Dann machte ich mich auf die Suche.

 

Ich fuhr auf die Autobahnbrücke, um einen Überblick über das Gelände zu bekommen. Wälder gab es genug, genau wie Felder. Etwas entfernt sah ich dann 3 Wälder, die von Feldern unterbrochen waren. Da wollte ich suchen. Es war gar nicht so einfach, dorthin zu gelangen, aber letztendlich fand ich einen kleinen, kaum befahrbaren Forstweg. Am Anfang des Weges stand ein Haus, auf dessen Hof Hühner herumliefen. Ich bog also in den kleinen Weg ein, stieg alle 10 m aus dem Auto aus, rief und pfiff nach Karla und wartete. Auf dem letzten Feld fand ich kleine Pfotenabdrücke, die gut zu Karla gehören konnten. Ich rief und pfiff so laut ich konnte. Nichts. Entmutigt fuhr ich den Weg zurück, konzentrierte mich darauf, nicht in den Graben zu rutschen. Als ich um die letzte Kurve bog, sah ich aus den Augenwinkeln, hinter einem Busch, einen Kopf. Den Kopf kannte ich! Karla! Sie hockte am Wegesrand. Sie war genau, wie ich es ihr übermitteln ließ, aus dem Wald, an den Wegrand gekommen. Meine Vorstellungen bewahrheiteten sich. Ich schloss mein Karlchen in meine Arme. Sofort rief ich die Tierkommunikatorin an und berichtete ihr, was passiert war. Auch sie war überglücklich, sagte mir, dass Karla die ganze Zeit immer wieder Bilder von mir empfangen hätte und dass ich doch versuchen sollte, viel mehr mit Karla auf dieser Ebene zu kommunizieren, denn auch Karla würde mir Bilder schicken.

—————————————————————————————————————————————————

Autor: Silke K.

 

Copyright Fotos: Silke K.

Am Ende des Telefonates meinte sie dann, ich solle Karla alle versprochenen Dinge in den Napf tun, die ich mir vorgestellt hatte, besonders auf die Fleischwurst würde Karla sich freuen.

 

Nach diesem Erlebnis bin ich komplett von der Tierkommunikation überzeugt. Um es besser verstehen und lenken zu können, habe ich mich zu einem Basis-Seminar angemeldet. Ich möchte wissen, wie genau man die Bilder, Gerüche und Empfindungen der Tiere empfängt.